ID: Ich, Du (und alle anderen)
Über das Spiel
Die grossen Sommerferien haben gerade begonnen, wenn sich die Spielerin am Eingang eines Innenhofes findet. Mit ihren Eltern hierhin gezogen, sieht sie sich damit konfrontiert, dass sie niemanden der anderen Bewohner kennt. Ihr ganzes soziales Netzwerk musste sie zurücklassen. Nach und nach lernt sie die anderen Bewohner des städtischen Wohnblockes – wie sie Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren – kennen. Alle haben ihre eigenen Ziele, Wünsche, Pläne, Vorlieben. Nach und nach freundet sich die Spielende mit diesen Jugendlichen an, beginnen sich Geschichten zu entspinnen, Geheimnisse aufzudecken: warum will niemand über die früheren Bewohner der Wohnung, in die sie gezogen sind, sprechen? Warum ist Sport für Thorin so wichtig? Was hat es mit dem Brief auf sich, den die Spielerin in ihrem neuen Zimmer gefunden hat? Warum möchte Luna nicht, dass der Baum im Hof gefällt wird?
Schnell entspinnen sich Freund- und Feindschaften, Zweck-Allianzen werden gebildet, Versprechen gebrochen, Geheimnisse weitererzählt. Es ist einfach, sich auf den Seite der Stärkeren zu stellen – bloss was ist, wenn man sich plötzlich auf der Gegenseite findet, und die Welt nun aus anderen Augen sieht?
ID: Ich, Du (und alle anderen) ist der Versuch, ein unangenehmes Thema an eine Zielgruppe zu bringen, die zwar davon betroffen ist, aber sich damit nicht auseinandersetzen möchte: Bullying unter Jugendlichen. Was von einigen Leuten immer noch als vernachlässigbar, als Teil jeder Jugend angesehen wird, kann für die Opfer gravierende Folgen haben, unter denen sie ein Leben lang leiden. Bullying geschieht auf jedem Schulhof.
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